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Desktop

Die F10-Belegung im Gnome Terminal deaktivieren

Um die F10-Funktionen im gnome-terminal abzuschalten hat man zwei Möglichkeiten.

Die erste Möglichkeit ist, im gnome-terminal im Datei-Menü “Bearbeiten” zu wählen. Dort ist unter Tastenkombinationen die Checkbox

Disable menu shortcut key (F10 by default)

zu finden, welche deaktiviert werden muss.

Absofort sollte die F10-Taste unbelegt sein und im gnome-terminal normal Funktionieren.

Für die zweite Möglichkeit benötigt man den gconf-editor:

ALT + F2 öffnet die "Anwendung ausführen" Dialogbox für Gnome.

Im Eingabefeld muss nun "gconf-editor" eingegeben und mit ENTER bestätigt werden.

Dort muss nun zu den folgenden Werten navigiert werden:

/apps/gnome-terminal/global/use_menu_accelerators
/apps/gnome-terminal/global/use_mnemonics

Für diese Werte müssen nun die Checkboxen deaktiviert werden, ab dann sind die

Hinweis: auf einigen Rechnern deaktiviert keine dieser Möglichkeiten die Taste, und es gibt einen öffentlichen Bug dafür.

Fensterbuttons wieder nach rechts bewegen in Ubuntu 10.04 / 10.10

Einer der umstrittensten Änderungen in der Ubuntu 10.04 Beta sind die Mac OS-inspirierten Fensterbuttons auf der linken Seite.

Sshot130.png

Der Ort der Buttons wird durch eine Konfigurationsdatei festgelegt. Um diese zu bearbeiten, kann der gconf-editor genutzt werden.

ALT + F2 öffnet die "Anwendung ausführen" Dialogbox für Gnome.

Im Eingabefeld muss nun "gconf-editor" eingegeben und mit ENTER bestätigt werden.

Sshot226.png

Der gconf-editor sollte sich öffnen.

Sshot313.png

Die Einstellung findet sich im folgenden Ordner:

apps/metacity/general

Sshot413.png

Das Layout kann über den “button_layout”-key geändert werden. Über einen Doppelklick darauf kann man ihn zu folgendem editieren:

menu:maximize,minimize,close

Sshot510.png

Nach einem Klick auf OK sollte die Änderung sofort sichbar sein.

Falsch dargestellte Oberfläche in Unity beheben

Wenn bei Unity die Fensterränder falsch dargestellt werden oder sogar fehlen (z.B. weil man sich mit dem root-User über die grafische Oberfläche angemeldet hat), kann man folgendes auf der Konsole eingeben:

[user@desktop] ~: setsid unity

Wenn das nicht hilft, kann man den ganzen X-Server neustarten - man muss beachten, dass hierbei alle offenen Fenster geschlossen werden, evtl. sollten also vorher wichtige Daten abgespeichert werden.

[user@desktop] ~: sudo service gdm restart

Server

Software RAID Installation

Um ein software RAID zu erstellen muss zuerst mdadm installiert sein. Wenn in der Konsole aptitude search mdadm eingegeben wird und am Anfang der Zeile ein i steht, ist das Programm bereits installiert.

root@backup:~# aptitude search mdadm
p   mdadm                           - tool to administer Linux MD arrays (softwa
root@backup:~# aptitude install mdadm

Nachdem mdadm installiert wurde müssen die Festplatten, die für das RAID genutzt werden sollen, formatiert werden. Um das zu tun, gibt man fdisk /dev/sdx in die Konsole ein, wobei sdx für eine zu nutzende Festplatte steht. Nachdem fdisk gestartet hat, muss man n für eine neue Partiotion, dann p für Primär und 1 für erste eingeben. Danach muss man fdisk die Größe der Partition spezifizieren. Wenn alle Festplatten für das RAID gleichgroß sind, reicht es, zweimal mit ENTER zu bestätigen, ansonsten muss man die Größe/Sektorzahl angeben. Als letztes muss noch der Partitionstyp angegeben werden. Dies geschieht über den Befehl t gefolgt von fd für Linux RAID. Um die Änderungen auf die Festplatte zu schreiben muss nun noch mit dem Befehl w geschrieben werden.

Software RAID - Step 2

Um ein RAID 5 mit 3 partition zu erstellen muss der folgende Befehl in die Konsole eingegeben werden. Es ist wichtig, die Partition und nicht die Festplatte zu wählen, also z.B. /dev/sda1 statt /dev/sda. Der "--level"-Parameter im Befehl spezifiziert den RAID-Typ, der "--raid-devices"-Parameter ist die Zahl der Partitionen die genutzt werden soll

root@backup:~# mdadm --create --verbose /dev/md0 --auto=yes --level=5 --raid-devices=3 \
/dev/sda1 /dev/sdb1 /dev/sdc1 

Nach dem RAID-Array initialisiert wird, müssen Sie das neue Gerät formatieren oder einem LVM hinzufügen. Zum Erstellen eines LVM auf dem RAID-Array mit der vollen Größe verwenden Sie den folgenden Befehl:

root@backup:~# pvcreate /dev/md0
  Physical volume "/dev/md0" successfully created
root@backup:~# vgcreate <groupname> /dev/md0
root@backup:~# lvcreate -l 100%FREE -n <volname> <groupname>
  Logical volume "<volname>" created

Sie können das Gerät unter /dev/<groupname>/<volname> nun wie ein gewöhnliches Blockgerät nutzen. Um das LVM mit EXT3 zu formatieren und zu mounten werden die folgenden Befehle genutzt:

root@backup:~# mkfs.ext3 /dev/<groupname>/<volname>
root@backup:~# mount /dev/<groupname>/<volname> /<mountpoint>

Monitoring von Software RAIDs

Zur Überwachung von Software-RAIDs die mit mdadm erstellt wurden brauchen Sie nur Ihre E-Mail oder E-Mail-Alias in die mdadm Konfigurationsdatei /etc/mdadm/mdadm.conf einzutragen. Es sollte bereits ein Standard-Eintrag wie der folgende vorhanden sein:

MAILADDR root

Sie können die MAILADDR ändern, um eine normale E-Mail-Adresse einzutragen oder wenn Sie mehrere Empfänger möchten, definieren Sie einen Alias in /etc/alias. Außerdem können Sie einen eine MAILFROM Zeile hinzufügen, z.B. wenn Sie verschiedene Server haben und diese schon im Absender erkennbar sein sollen

MAILADDR backupalerts@backup.tecart.local
MAILFROM RAIDWARNING@tecart.de

Generell

Syntax highlighting mit nano

Um Syntaxhighlighting für nano zu aktivieren muss lediglich folgender Befehl eingegeben werden:

usr@host:~# cp /etc/nanorc ~/.nanorc

Abhängig von der Distribution und Version kann es notwendig werden die nanorc im Home-Verzeichnis zu bearbeiten und im unteren Teil gewünschte Sprachen für das Highlighting auszukommentieren.

Eine Beispielkonfiguration könnte wie folgt aussehen:

set historylog
set mouse
set nonewlines
set nowrap
set smooth
set suspend
set tabsize 4
set tabstospaces
set undo

include "/usr/share/nano/nanorc.nanorc"
include "/usr/share/nano/c.nanorc"
include "/usr/share/nano/css.nanorc"
include "/usr/share/nano/debian.nanorc"
include "/usr/share/nano/gentoo.nanorc"
include "/usr/share/nano/html.nanorc"
include "/usr/share/nano/php.nanorc"
include "/usr/share/nano/tcl.nanorc"
include "/usr/share/nano/tex.nanorc"
include "/usr/share/nano/mutt.nanorc"
include "/usr/share/nano/patch.nanorc"
include "/usr/share/nano/man.nanorc"
include "/usr/share/nano/groff.nanorc"
include "/usr/share/nano/perl.nanorc"
include "/usr/share/nano/python.nanorc"
include "/usr/share/nano/ruby.nanorc"
include "/usr/share/nano/java.nanorc"
include "/usr/share/nano/awk.nanorc"
include "/usr/share/nano/asm.nanorc"
include "/usr/share/nano/sh.nanorc"
include "/usr/share/nano/pov.nanorc"
include "/usr/share/nano/xml.nanorc"

Nautilus Elementary installieren

Nautilus Elementary

usr@host:~# sudo add-apt-repository ppa:am-monkeyd/nautilus-elementary-ppa
usr@host:~# sudo apt-get update && sudo apt-get dist-upgrade
usr@host:~# killall -9 nautilus